Bei vielen Menschen in Sachsen-Anhalt hat die Angst vor einem Krieg zu einer großen Verunsicherung geführt. Die Welt scheint aus den Fugen. Ob Russland oder die USA – der Krieg wird wieder als legitimes Mittel nationaler Interessen propagiert und eingesetzt. Die Antwort von AfD bis Grünen ist aber nicht der Einsatz für das Völkerrecht, Abrüstung und Interessensausgleich, sondern die Herstellung einer nationalen Kriegstüchtigkeit. Es ist unsere feste Überzeugung, dass dieser Weg weder Europa noch Sachsen-Anhalt sicherer werden lässt, sondern uns in eine immer gefährlicher werdende Spirale von Militarisierung, Aufrüstung und Bedrohung hineinzieht.
1. Frieden
Der Frieden ist nicht alles, aber Alles ist ohne den Frieden nichts. (W. Brandt)
Eine solche Politik raubt uns auch die Mittel für die soziale Sicherung, eine bessere Bildung und den Umbau der Industrie.
Deshalb streiten wir:
- gegen die Erhöhung der Militärausgaben, die nicht die Sicherheit, sondern lediglich die Profitrate von Rüstungskonzernen verbessert,
- gegen die schrittweise Einführung der Wehrpflicht, die die jungen Men-schen ihrer Freiheit beraubt und ihre Kraft und Energie, die dringend für die Lösung der wichtigen Menschheitsfragen gebraucht werden, sinnlos verschleudert,
- weiterhin für die friedliche Nutzung der Naturlandschaften (z.B. Colbitz-Letzlinger Heide) im Land und positionieren uns gegen die militärische Nutzung des Flughafens Leipzig-Halle sowie gegen die weitere Hochrüstung des Standortes Holzdorf.
Eine friedliche Welt ist möglich und wir stehen bei unserem Einsatz dafür nicht allein.
Die Friedenssehnsucht der übergroßen Zahl der Menschen in unserem Land können wir für eine antimilitaristische Politik mobilisieren.
